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Titel RechtaufSpiel

Neue Veröffentlichung: 'Das Recht der Kinder Kind zu sein'

Alle Aktivitäten, die wir Mobis und der Stadtjugendausschuss Karlsruhe e.V. als Träger unserer Arbeit entfalten haben zum Ziel die Rechte der Kinder zu verwirklichen.

Um Kinderrechte in Tat und Handlung übersetzen zu können braucht es vor allem ein Bild davon, wie eigentlich eine gelingende Kindheit im Sinne der Kinderrechte aussieht. Unsere Antwort darauf findet sich in Bild und Text im ersten Teil dieser Veröffentlichung.

Im zweiten Teil gehen wir der Frage nach, welche Rolle und Verantwortung uns Erwachsenen in diesem Zusammenhang zukommt. Denn Kindheit findet immer in einem Rahmen statt. Einem Rahmen, den nicht die Kinder selbst setzen, sondern wir Erwachsenen.

Interessierte Menschen können sich gerne an uns wenden, wenn sie ein Exemplar der Broschüre zugesand bekommen möchten.

Kinderrechte: Gelingende Kindheit Das Recht der Kinder Kind zu sein - Kinderrechte verwirklichen
Teil 1: Einblicke in eine gelingende Kindheit (PDF, 22 MB)
Kinderrechte: Verantwortung Erwachsene Das Recht der Kinder Kind zu sein - Kinderrechte verwirklichen
Teil 2: Einblicke in die Verantwortung der Erwachsenen (PDF, 16 MB)

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Manifest

Für das Recht der Kinder auf Spiel und freie, selbstbestimmte Zeit

Als Mitinitiatoren dieser Schrift nehmen wir Partei für Kinder und ihr Recht zu Spielen. Für ihr Recht freie Zeit zu haben und über diese selbst bestimmen zu können. Sie können hier das Manifest als PDF-Datei (2.1 MB) lesen oder auf der Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft Spielmobile. Letzteres bietet die Möglichkeit das Manifest online zu unterzeichnen, sofern sie dessen Inhalt unterstützen.


Kinder haben das Recht zu Spielen


Kinder entdecken spielend die Welt, sie erforschen diese und machen sie sich zu Eigen. Sie entwickeln sich spielend in ihrer Persönlichkeit. Sozial und kommunikativ kompetent wollen und können sie selbst bestimmen, eigenen Interessen folgen, mit Neuem experimentieren. Sie bilden sich aus sich heraus stetig weiter.
Kinder entfalten sich vor allem, wenn sie sich in ihrem Spiel frei bewegen können, selbst über die Herausforderungen bestimmen dürfen, die Anforderungen selbst ergründen und ihnen Zeit dafür zugestanden wird.
Erwachsene müssen den Kindern Bedingungen erschaffen, in denen das freie, selbstbestimmte Spiel eine großen Raum einnimmt, denn alle lebenspraktischen Fähigkeiten können Menschen nur in aktiven und selbstbestimmten Bedingungen und im Spiel entwickeln.
In ihrem Streben nach Glück und Freiheit geraten Kinder jedoch an immer engere Grenzen. Kindheit wird von Erwachsenen funktionalisiert, rhythmisiert, betreut, verrechtlicht und verregelt. Sie sind immer mehr von Erwachsenen in Bildungsprogrammen und feinmaschigen Betreuungsangeboten eingebunden. Die Bedingungen der Kindheit werden von Erwachsenen bestimmt. Sie müssen diese Verantwortung annehmen und Rahmenbedingungen schaffen die Kinder ein gutes Leben ermöglichen.


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