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Kinder haben ein Recht auf Spiel!


Am 18.09.
14:00-18:00 Uhr

Weltkindertag-Spielfest
Am Wochenende vor dem Weltkindertag findet ihr den Mobibus auf dem Zirkusgelände im Otto-Dullenkopf-Park.
Zusammen mit dem Zirkus Maccaroni und angehenden Erzieherinnen und Erziehern aus der Fachschule 'Agneshaus' werden wir an diesem Nachmittag ein fröhliches Spielfest mit euch verbringen. Eltern, Opas und Omas sind natürlich ebenfalls sehr herzlich eingeladen.
Für alle Hungrigen und Durstigen hat das Zirkuscafe geöffnet.
Es bedarf keiner Anmeldung und wie alle unsere Aktionen ist auch diese kostenlos.

Am 20.09.
14:00-17:00 Uhr

Straßenspielaktion zum Weltkindertag
Am Weltkindertag machen wir uns unter dem Motto 'Kinder haben das Recht zu Spielen' in drei verkehrsberuhigten Straßen breit.
Mit Murmelspielen, Hüpf- und Knopfspielen, Seilspringen und vielem mehr erobern wird die Straße als Spielraum und als sozialen Raum zurück, indem nachbarschaftliche Begegnungen zwischen Kindern und Erwachsenen initiiert werden.
In der Südstadt findet ihr uns in der Morgenstraße. In der Südweststadt in der Nokkstraße und der Gartenstraße zwischen Karl- und Reneckstraße.



Manifest

Für das Recht der Kinder auf Spiel und freie, selbstbestimmte Zeit

Als Mitinitiatoren dieser Schrift nehmen wir Partei für Kinder und ihr Recht zu Spielen. Für ihr Recht freie Zeit zu haben und über diese selbst bestimmen zu können. Sie können hier das Manifest als PDF-Datei (2.1 MB) lesen oder auf der Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft Spielmobile. Letzteres bietet die Möglichkeit das Manifest online zu unterzeichnen, sofern sie dessen Inhalt unterstützen.


Kinder haben das Recht zu Spielen


Kinder entdecken spielend die Welt, sie erforschen diese und machen sie sich zu Eigen. Sie entwickeln sich spielend in ihrer Persönlichkeit. Sozial und kommunikativ kompetent wollen und können sie selbst bestimmen, eigenen Interessen folgen, mit Neuem experimentieren. Sie bilden sich aus sich heraus stetig weiter.
Kinder entfalten sich vor allem, wenn sie sich in ihrem Spiel frei bewegen können, selbst über die Herausforderungen bestimmen dürfen, die Anforderungen selbst ergründen und ihnen Zeit dafür zugestanden wird.
Erwachsene müssen den Kindern Bedingungen erschaffen, in denen das freie, selbstbestimmte Spiel eine großen Raum einnimmt, denn alle lebenspraktischen Fähigkeiten können Menschen nur in aktiven und selbstbestimmten Bedingungen und im Spiel entwickeln.
In ihrem Streben nach Glück und Freiheit geraten Kinder jedoch an immer engere Grenzen. Kindheit wird von Erwachsenen funktionalisiert, rhythmisiert, betreut, verrechtlicht und verregelt. Sie sind immer mehr von Erwachsenen in Bildungsprogrammen und feinmaschigen Betreuungsangeboten eingebunden. Die Bedingungen der Kindheit werden von Erwachsenen bestimmt. Sie müssen diese Verantwortung annehmen und Rahmenbedingungen schaffen die Kinder ein gutes Leben ermöglichen.


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