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Geschenkte Geschichten

Diese Geschichte ist zusammengestellt aus den Rücksendungen von Alina, Gregor und Lifted. Alle drei sind in der 1. Klasse und waren mit uns in diesem Frühjahr drei Tage lang im Hardtwald.


Eine Geschichte für die Mobis

Um eine Geschichte über die Mobis zu erzählen, muss ich zurück in die Vergangenheit, in meine Kindheit und an das Ende der ehemaligen Osterferienaktion 'Hüttendorf' ...
Nach 5 Tagen, die ich im Wald verbracht habe, sitze ich nun auf der Rückbank im Auto und schaue betrübt aus dem Fenster. Es geht zurück in die normale Welt. Die Schule wartet wieder auf mich, alles ist grau und hektisch und ich bin zutiefst traurig. Ich will zurück in den Wald, zu den Mobis. Dort, wo man alles machen darf, wo man Abenteuer erlebt, dem Feuer lauscht und Freunde trifft. Ich will wieder mittags auf einen Baum klettern, um dort mit einer Freundin mein Mittagsessen zu genießen. Ganz oben zu sitzen und über den Platz zu schauen und die Sonne zu genießen, was für wunderbare Mittagessen es doch waren. Ich weiß nicht mehr, ob ich das Essen normalerweise gerne gegessen hätte, aber dort oben auf dem Baum, neben einer guten Freundin, musste es ganz einfach fantastisch sein.

Die Mobis bieten einen Raum und Möglichkeiten wild zu sein. Sie bieten Freiheit, den Tag so zu gestalten, wie man selbst gerne möchte. Eine Freiheit derer Kinder immer mehr beraubt werden. Man kann zusammen musizieren, schnitzen, malen, Hütten bauen und klettern. Kleine Schätze wie die Wummels finden einen und man freut sich über die kleinen Dinge am Leben. Wenn ich an die Mobis denke, dann schleicht sich ein Schmunzeln auf mein Gesicht. Ich denke an den Feuergeruch, an Freunde, lustige Spiele, zutiefst ernsthaft wahrgenommen Spiele, Rätsel und ich denke an Natur. Ich denke an das Raufen und an das Kämpfen, ohne böswillig zu sein und ohne einander zu verletzen. Die Friedlichkeit die einen bei den Mobis umgibt, auch während Kämpferspielen, ist so wohltuend für die Seele. Bei den Mobis darf man alles probieren, es wird niemand schlecht über einen reden. Du wirst von einer wunderbaren Gemeinschaft empfangen und aufgenommen. Auch wenn ich kein Mobi T-shirt habe, das besagt 'Ich bin ein Mobikind', so bin ich doch eins. Ein Mobikind aus vollem Herzen. Ich hoffe die Mobis wird es noch sehr, sehr lange geben, damit sie weiterhin Kindern den Geschmack von Freiheit, Wildheit und zugleich Friedlichkeit geben.

Eine Geschichte für die Mobis von Hannah, 25 Jahre alt.